Schotterflächen sind biologisch tot. Sie heizen sich zudem stark auf.
(S. Boekels)
Gärten
Alle Gärten Deutschlands ergeben zusammengenommen eine größere Fläche als sämtliche deutsche Naturschutzgebiete zusammen. Das wäre eigentlich eine riesige Chance für den Artenschutz. Doch immer mehr werden Gärten zu grünen Wüsten hinter Stabmattenzäunen. Hier ein paar Tipps:
- Keine Unkrautvernichter und Pestizide ausbringen. Das schützt auch Dich selbst, denn Pestizide lösen schwere Erkrankungen aus. Pestizide machen krank.
- Kein Kunstdünger, weil dieser das Bodenleben zerstört.
- Einheimische Pflanzen verwenden. Sieh Dir dazu die Liste an. Biologisch gärtnern + Die zehn schönsten einheimischen Pflanzen
- Die kleine „wilde Ecke“ tut nicht nur dem Igel gut. Totholz und Laub sind wertvoller Ersatzlebensraum und besser als jedes gekaufte Insektenhotel.
- Mähe den Rasen von Hand und möglichst selten. Oder lass ein paar Inseln mit höherem Gras stehen. In den Monaten Juni und Juli fallen auch viele kleine Amphibien den Mähern zum Opfer.
- Kies- oder Schottergärten sind nicht erlaubt, werden aber nach wie vor angelegt. Spätestens in einem heißen Sommer heizen sie sich so auf, dass alles Leben rundherum verbrennt.