Unsere Projekte

Das Bild zeigt einen Birkelwald im Elmpter Schwalmbruch im Morgennebel  (S. Boekels)

Wir bringen uns ein wo immer wir können. Hier findet Ihr eine Auswahl der Projekte, die wir regelmäßig angehen. 

Amphibienschutz

Das Bild zeigt einen Amphibienzaun am Straßenrand und ein Kind Amphibienzaun in Venekoten 2026  (S. Boekels)

Hier unser Zaun im Frühjahr 2026. Wir wissen, dass in Venekoten das ganze Jahr über Amphibien wandern. Die meisten werden leider überfahren. Die meisten Tiere wandern zur Laichzeit im Frühjahr. In diesen 8 Wochen sind ca. 1200 Tiere auf dem Weg, um die Straßen zu überqueren. Da Venekoten sehr schwierige Verhältnisse für einen Amphibienzaun bietet (lange Wege, viele Einfahrten, viele parkende Autos) haben wir nur die wichtigsten Strecken abgedeckt. Immerhin: über 600 Tiere konnten wir unverletzt über die Straße tragen. 

Pressemitteilung zur Amphibienaktion 2026

Der Text unserer Pressemitteilung.

Der BUND lehnt den Umbau des Militärgeländes Elmpt zu einem Industriegebiet ab

das Bild zeigt Eichenholzstämme, die auf dem Flughafengelände abgeholzt wurden Über 1000 alte Eichen wurden entfernt.  (S. Boekels)

In Elmpt soll auf dem alten Militärgelände in Elmpt ein Mega-Logistik- und Industriegebiet entstehen. Nach jahrelanger Nichtnutzung hat sich das ehemalige Militärgelände zu einem wichtigen Rückzugsort für bedrohte Tiere und Pflanzen entwickelt. Es finden sich dort Magerrasen, Heidelandschaften, Vögel wie Uhu, Rotmilan und Nachtschwalbe. Der BUND lehnt die Ausbaupläne ab. Wir sind davon überzeugt, dass alternativ auch umweltverträgliche Nutzungsformen gefunden werden könnten. Ein Industriegelände mit mehr als 20.000 LKW-An- und Abfahrten am Tag (!), eigener Tankstelle für die Massen an LKW, den massiven Licht- und Lärmemissionen erscheint uns an diesem Standort völlig ungeeignet. 

Lichtverschmutzung eindämmen

Das Bild zeigt eine Kröte im Mondlicht Viele Tiere werden durch Kunstlicht gestört  (Stephan Sprinz / Wikimedia)

Lichtverschmutzung schadet! Unter Lichtverschmutzung versteht man den stetig zunehmenden Eintrag von Kunstlicht. Den Sternenhimmel kann man kaum noch sehen. Aber das ist nicht das Hauptproblem: Nächtliches Licht macht krank, es stört den Schlaf, erhöht den Blutdruck, fördert Depressionen. 

Es hat auch Auswirkungen auf die Tierwelt: Insekten werden angelockt, sterben an Lampen, Vögel wie die Nachtschalbe reagieren empfindlich und verlassen die Reviere. Viele Vögel kommen wegend es Kunstlichts nicht zur Ruhe, sind länger wach und schneller entkräftet.

Aber ist mehr Licht nicht sicherer? Nein! Das kann die Polizei belegen: Am besten werden Einbrecher nicht von Dauerlicht abgeschreckt sondern von Bewegungsmeldern. Und auf Gehwegen? Ist mehr Licht denn nicht da besser? Nein! Die Kontraste zwischen ganz hell und ganz dunkel können schwer verarbeitet werden. Am sichersten sind nur mäßig beleuchtete Wege. Am besten verwendet man warmes Licht wie den Farbton Ambra (auf jeden Fall unter 2000 Kelvin). Weitere Infos unter der Seite der https://www.paten-der-nacht.de/"Paten der Nacht".

Wir entfernen Neophyten

das Bild zeigt eine große Pflanze des japanischen Knöterich Auch in Naturschutzgebieten machen sich starkwüchsige Pflanzenarten breit.  (S. Boekels)

Neophyten sind eingeschleppte Pflanzenarten. Oftmals sind es Gartenpflanzen, die in die Natur geraten sind. Sie verdrängen die einheimischen Pflanzen, für Tiere wie Insekten sind sie als Nahrungsquelle meist ungeeignet. Wir versuchen, die problematischsten Einwanderer von Hand aus den Naturschutzgebieten zu entfernen.