Igel - wir haben es in der Hand

21. Juni 2026

Igel werden leider immer seltener

das Bild zeigt einen jungen Igel in der Hand eines Menschen Igel werden leider immer seltener  (Kallema / Wikimedia)

Igel gibt es seit mindestens 15 Millionen Jahren so, wie wir sie heute kennen. Lange waren Igel häufig, doch in den letzten Jahrzehnten nehmen die Bestände deutschlandweit ab, so dass der europäische Braunbrustigel inzwischen als gefährdete Art eingestuft wird. 

Sie ernähren sich überwiegend von Insekten und deren Larven und sind somit nützlich für den Menschen.

Viele Igel fallen dem Straßenverkehr zum Opfer. In der Feldlandschaft waren sie früher verbreitet, heute finden sie dort weder Unterschlupf noch Nahrung, so ausgeräumt ist die Landschaft.

Auch in Gärten machen wir Menschen ihnen das Leben zusehends schwer: Stabmattenzäune versperren den Zugang zum Garten, es gibt kaum noch Insekten, kaum Unterschlupf und zu allem Übel fallen viele Tiere den Rasenmährobotern zum Opfer.

Tipps für einen igelfreundlichen Garten: 

  1. Schaffen Sie Lücken im Zaun, damit die Igel hineinfinden.
  2. Ein Haufen mit Laub und Ästen („unordentliche Ecke“) ist Unterschlupf und Nahrungsquelle zugleich.
  3. Chemiekeule meiden.
  4. Schneckenkorn meiden.
  5. Rasenmähroboter im Baumarkt lassen.

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